Deep Hips & Joy - On Beat Stunde
Du kannst Dir das Passwort für diese Stunde kaufen und sie oft durchflowen, wie Du möchtest.
Es gibt kein Ablaufdatum.
DAS PASSWORT FÜR EINE ON DEMAND STUNDE KOSTET 22€
Es gelten die Teilnahmebedingungen.
DIE YOGASTUNDE
Level: Moderate
Intensität: X X X
Den dieser Stunde zugrundeliegenden Flow habe ich in einem meiner Newsletter als Vorschau auf YouTube geteilt.
Es handelt sich um einen tief hüftöffnenden Flow, den man leicht unterschätzen kann, bis man am nächsten Tag den Muskelkater spürt… Daher habe ich meine ursprüngliche Stundenplanung dadurch abgemildert, dass ich die finalen Spitzen weggelassen habe und als einen Zwischengang die Flow Choreografie Nummer 4 aus meinem Buch Yogaflows eingebaut habe.
So bekommt unsere Hüfte eine kleine Verschnaufpause und die Stunde wird ausgewogener.
Um dennoch tief reinspüren zu können, ist dies eine Slow Motion Stunde, die ich ursprünglich selbst praktiziert habe, als es draußen knapp 40 Grad hatte und jede Bewegung eine Herausforderung dargestellt hat…
Aufbau
Wir flowen zu einer meiner Lieblingsplaylists: Rising into Light
Diese Playlist liebe ich, weil der Titelsong etwas unfassbar Tröstliches und Mediatives an sich hat. Es kann Dich echt in höhere Sphären versetzen…
Wir starten mit einem sanften Warm Up für die seitlichen Flanken und kommen auch schon in eine leichte Hüftöffnung auf den Knien. Von da bauen wir Schritt für Schritt den ganzen Flow auf. Tiefe Hüftstretches, aber vor allem öffnende Übergänge der Hüfte sind es, die der Stunde ihren Stempel aufdrücken.
Mach Dich bereit für Dehnungen in der halben Grätsche, Dehnungen in Broken Lunge und Seitstretches in Gomukhasana sowie kreative Wendungen und Übergänge. Nur zweimal unterbrochen durch die Zwischensequenz mit unserer Flowchoreo Nummer 4, die im Grunde eine sehr klassische Sequenz ist mit ein paar Sprenkeln von Side Kick Kneeling Modifikationen aus dem Pilates.
Am Ende kommen wir noch in eine genussvolle Dehnung der Hamstrings, bevor wir in Savasana sinken.
Thema
Das Thema der Stunde ist Freude.
Spaß und Freude sind Themen, die ich in letzter Zeit versucht habe, grundlegender zu verstehen. Deshalb gebe ich Dir ganz kurz ein paar fundierte Informationen, was in unserem Körper dabei passiert.
Freude ist ein Zustand, in dem das Gehirn eine Situation als lohnend bewertet und dadurch Belohnungs-, Aufmerksamkeits- und Emotionsnetzwerke aktiviert. Diese verändern die Ausschüttung verschiedener Botenstoffe sowie die Aktivität des Nervensystems und erzeugen die subjektive Empfindung von Freude, Interesse, Energie oder Genuss.
Das Faszinierende daran ist, dass Spaß nicht an einer einzigen Stelle im Körper sitzt. Er ist ein Gesamterlebnis, das aus vielen gleichzeitig ablaufenden Prozessen in Gehirn, Nerven, Hormonsystem und Körperwahrnehmung entsteht.
Was ich dabei gelernt habe, hat mich an das erinnert, was bei Schönheit und Ästhetik in unserem Gehirn passiert. Und diese beiden Aspekte berücksichtigen wir in dieser Stunde:
Wir kreieren bewusst Ästhetik durch langsame, große Bewegungen, um uns selbst Aufmerksamkeit zuzuwenden.
Denn wenn Du einen ästhetischen Flow on Beat praktizierst, erlebst Du nicht nur Deine Bewegungen als schön, sondern Dich selbst. Das erzeugt das Gefühl, mehr davon zu wollen und nicht selten über Dich hinauszuwachsen. Und vor allem erzeugt es das Gefühl, Dich selbst zu genießen.
Dadurch wird Schönheit von etwas, das du siehst, zu etwas, das du bist.
Das wiederum führt dazu , dass Deine Wahrnehmung sich verschiebt.
Du fühlst dich:
leichter
stärker
fließender
„richtiger“
-
Ästhetik entsteht nicht durch Absicht, sondern durch Hingabe.
Vielleicht ist das der feine Unterschied.
Solange wir versuchen, uns schön zu bewegen, bleiben wir oft in der Kontrolle.
Wir korrigieren, verfeinern, wollen „richtig“ sein.Doch in dem Moment, in dem Du aufhörst, schöner werden zu wollen,
und stattdessen beginnst, Dich in Deiner Bewegung zu verlieren,
entsteht etwas anderes.Etwas, das Du nicht herstellen kannst.
Plötzlich fühlt es sich leicht an.
Echt.
Und manchmal sogar richtig gut, Du zu sein.Und genau dort beginnt eine andere Qualität von Tiefe.
Nicht durch Intensität, sondern durch das stille Einverständnis mit Dir selbst.
Vielleicht ist das der Moment, in dem Schönheit entsteht.
Nicht, weil Du sie erschaffen hast –
sondern weil du aufgehört hast, Dich zurückzuhalten.Genau in diesem Augenblick liegt ein großes Potenzial für Wachstum, und zwar nicht durch die so häufig präsente Präsenz von Schwere, sondern durch Leichtigkeit.
Nicht: “Ich löse etwas auf”
sondern:
“Ich werde größer als das, was mich begrenzt.”